In Zukunft: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter_50_03

| 17 In Zukunft: Stadt Wetter (Ruhr) „In Zukunft: Stadt Wetter (Ruhr) – Leben und Einkaufen in der Stadt“ Hinter dieser Marke steckt der umfangreichste Stadtentwicklungsprozess in der Geschichte Wetters, der Ende der 90er Jahre begonnen hat. Wetter (Ruhr) hatte seit der kommunalen Neuordnung 1970 ein Problem: nämlich kein Zentrum. Die Stadt verfügt zum einen über recht eigenständige Ortsteile, zum anderen macht die topographische Lage, begrenzt durch Ruhr, Bahnstrecke und Durchgangsstraße, die Entwicklung eines echten Zentrums schwierig. Der Grunderwerb von Bahn- und Rheinformgelände 1996 im Bahnhofsbereich war schließlich die Initialzündung für eine neue Mitte der Stadt. Damit ist auch in Wetter das geschehen, was im Ruhrgebiet sehr oft passiert ist, und was wir „Strukturwandel“ nennen. Nämlich Industriebrachen neuen stadtplanerischen Nutzungen zuzuführen. Damit sich die Menschen in ihrer Stadt wohlfühlen, müssen sich das Stadtbild und die Infrastruktur entsprechend der Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger stetig und behutsam weiterentwickeln. Das gilt sowohl für die neue Nutzung alter Industriebrachen wie für die Ausweisung neuer Wohngebiete und Gewerbeflächen. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist das neue moderne Innenstadtviertel im Bahnhofsquartier: vom zentralen Busbahnhof und dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude über das Ruhrtal Center und Häuser für junge Familien bis zur attraktiven neugestaltung der unteren Kaiserstraße. Neue Wohngebiete wie „An der Borg“ oder am Sunderweg überzeugen nicht nur durch ihre architektonische Gestaltung, sondern zeichnen sich durch den Passivhaus Standard auch ökologisch aus. Während eines „Late Night Shoppings“ wurde ein Teil der Baustelle Kaiserstraße zu einem Sandspielplatz für kleine Bauarbeiter. Große Bedeutung für die aktuelle und zukünftige Stadtplanung haben der barrierefreie Wohnungsbau und die barrierefreie Stadtentwicklung. Wetter (Ruhr) gestaltet eine moderne Innenstadt mit mehr und besseren Einkaufsmöglichkeiten, mit mehr Aufenthaltsqualität, mit der Vernetzung von Wohnen, Leben, Einkaufen und Mobilität. Eine Stadt der kurzen Wege. Die neue Ruhrbrücke, die Umgestaltung von Bahnhof und Bahnhofsvorplatz, der Wochenmarkt in der Stadtmitte, die Wohnbebauung und der neue Busbahnhof bilden das Gerüst, das Ruhrtal Center ist das vitale und pulsierende Herz des neuen Bahnhofsquartiers. Chronik 1996 Grunderwerb von Fa. Rheinform/ Deutsche Bahn AG 2003 Eröffnung Dienstleistungszentrum der Sparkasse 2004 Vermarktung Wohnungsbau Baubeginn neue Ruhrbrücke Erwerb Bahnhofsgebäude 2005 Baubeginn Sanierung Bahnhofsgebäude 2007 Fertigstellung Bahnhof/Bücherei 2009 Beginn der Bauarbeiten Einkaufszentrum 2010 Bau Bahnhofsvorplatz und Straßenumfeld Eröffnung Ruhrtal Center 2011 Eröffnung neue Ruhrbrücke, Endausbau Straßen, Bahnhofsquartier Verlegung des Wochenmarkts in Wetters Mitte: auf den Bahnhofsvorplatz Einrichtung einer Tempo-20-Zone in der unteren Kaiserstraße 2012 Ab in die Mitte: in der ganzen Innenstadt wird kreativ gefeiert 2014 Citymanagement begleitet den Umbauprozess und ist Ansprechpartner vor Ort Ende 2014 Eröffnung der sanierten und aufgewerteten unteren Kaiserstraße Der Wochenmarkt lädt immer samstags und mittwochs auf den Bahnhofsvorplatz ein. Ein Blick auf die neue Ruhrbrücke. I N F O


Wetter_50_03
To see the actual publication please follow the link above